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Puzzle schneller legen: 10 Tipps, die funktionieren

Um ein Puzzle schneller zu legen, suchst du zuerst die Ecken und Randteile und baust den Rahmen, dann sortierst du den Rest nach Farben. Als Nächstes kommen die auffälligsten Stellen des Bildes, wobei du an schon gelegte Teile anbaust, und einfarbige Flächen wie den Himmel hebst du dir bis zum Schluss auf, wenn nur noch wenige Teile übrig sind. Sieht alles gleich aus, sortierst du nach Form: Zähl die Nasen und Löcher jedes Teils.

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Was ist ein Puzzle?

Ein Puzzle ist ein Bild, das in viele kleine Teile geschnitten ist, die du wieder zusammensetzt. Die meisten Teile greifen mit runden Nasen (die herausstehenden Stücke) und Löchern (den Aussparungen, in die sie passen) ineinander. Als Erfinder der ersten Puzzles gilt meist John Spilsbury, ein Londoner Kartenmacher, der um 1760 Landkarten auf Holz klebte und entlang der Ländergrenzen zersägte, um Geografie zu unterrichten. Der englische Name „jigsaw puzzle“ kam erst später, nach den Laubsägen, mit denen Holzpuzzles ausgesägt wurden.

Jedes Teil gehört zu einer von drei Arten, und zu wissen, zu welcher, ist der erste Schritt fast jeder Strategie:

Ecke2 gerade SeitenRand1 gerade SeiteMittekeine gerade Seite
Eckteile haben zwei gerade Seiten, Randteile eine und Mittelteile keine.

1. Fang mit den Ecken und dem Rand an

Teile mit gerader Kante erkennst du am leichtesten, und sie können nur an eine Stelle: an den Rand. Such zuerst die vier Ecken und leg dann die Randteile drumherum. Ein fertiger Rahmen zeigt dir die genaue Größe des Puzzles und gibt jedem anderen Teil etwas, woran es anschließen kann.

Zuerst der Rahmen. Am leichtesten sind danach die Teile, die in die inneren Ecken des Rahmens passen (umrandet), weil sie an zwei gelegte Teile grenzen.

Auf GameLake tippst du auf Ränder, und die Ablage zeigt nur noch die Teile mit gerader Kante. So baust du den Rahmen, ohne den ganzen Haufen zu durchsuchen.

2. Sortier den Rest nach Farben

Bevor du mit der Mitte anfängst, teil die losen Teile grob nach Farben auf: Himmel, Wasser, Gras, die bunten Stellen. Sortieren fühlt sich langsam an, aber dann durchsuchst du jedes Mal 10 Teile statt 60. Bei einem großen echten Puzzle helfen Schalen oder Schachteldeckel. Auf GameLake bleibt ein loses Teil dort liegen, wo du es loslässt, so kannst du jede Farbgruppe an ihrem eigenen Platz rund ums Brett parken.

3. Schau immer wieder aufs Bild

Das Vorlagebild zeigt dir, wohin jede Farbgruppe gehört: Himmel nach oben, Wasser und Gras nach unten, ein buntes Objekt an eine Seite. Wirf einen Blick darauf, sobald du eine neue Gruppe angehst. Die Option Vorlage auf GameLake zeigt eine blasse Kopie des fertigen Bildes direkt auf dem Brett. In Leicht ist sie an, in Mittel und beim Tagespuzzle kannst du sie einschalten, und in Schwer gibt es sie nicht.

4. Leg als Nächstes die auffälligen Stellen

Gesichter, Schrift, kräftige Umrisse und leuchtende, ungewöhnliche Farben lassen sich leicht legen, weil sie nur an eine Stelle passen. In den Szenen auf GameLake ist das meist ein Tiergesicht, eine leuchtende Blume oder ein Boot. Mach diese Inseln voller Details zuerst fertig, dann zerfällt das Puzzle in kleinere, leichtere Bereiche.

5. Bau an dem weiter, was schon liegt

Eine Lücke, die schon zwei oder drei Nachbarn hat, ist viel leichter zu füllen als eine Lücke im freien Raum, weil das Teil auf mehreren Seiten farblich passen und mehrere Nasen gleichzeitig treffen muss. Arbeite vom Rahmen nach innen und von fertigen Bereichen nach außen, statt in der Mitte neue Flecken anzufangen.

6. Lies die Formen, nicht nur die Farben

Ist ein ganzer Bereich einfarbig, bleibt nur noch die Form als Hinweis. Schau dir die vier Seiten jedes Teils an: wie viele Nasen, wie viele Löcher und in welcher Reihenfolge. Eine Lücke mit Löchern links und rechts braucht ein Teil mit Nasen auf genau diesen Seiten. Sortierst du die Himmelsteile in Gruppen wie „zwei Nasen gegenüber“ oder „drei Nasen, ein Loch“, bleiben bei jeder Suche nur eine Handvoll Kandidaten.

Auf GameLake musst du Teile nicht drehen: Sie liegen richtig herum, das Muster aus Nasen und Löchern, das du siehst, muss also genau zur Lücke passen.

7. Verbinde kleine Gruppen neben dem Brett

Gehören zwei lose Teile offensichtlich zusammen (zum Beispiel jedes mit einem halben Seerosenblatt), verbinde sie sofort, auch wenn du noch nicht weißt, wohin sie gehören. Eine Gruppe aus drei oder vier Teilen lässt sich viel leichter legen als jedes einzelne Teil davon. Auf GameLake legst du ein loses Teil neben seinen Partner, dann rasten beide ein und bewegen sich gemeinsam; danach legst du die ganze Gruppe an ihren Platz.

8. Heb dir den schwersten Bereich bis zum Schluss auf

Große einfarbige Flächen sind am Anfang mühsam, weil jedes Teil gleich aussieht und es Dutzende davon gibt. Heb sie dir bis zum Ende auf: Dann sind nur noch wenige Teile übrig, jede Lücke hat Nachbarn, und die letzten Teile legen sich praktisch von selbst.

9. Such immer nur auf eine Art

Wahlloses Greifen kostet Zeit. Nimm dir eine Lücke vor und geh die Teile der Reihe nach durch, bis Farbe und Form passen, oder nimm ein Teil und such auf dem Brett seine Lücke. Wechsle nicht mittendrin zwischen beidem. Hat ein Teil nach einer Minute keinen Platz gefunden, leg es beiseite und mach weiter.

10. Steigere dich langsam und mach Pausen

Tempo kommt mit Übung. Fang mit einem kleinen Puzzle an und steig auf, sobald sich die Gewohnheiten oben natürlich anfühlen. Frische Augen helfen auch: Steckst du fest, schau eine Minute weg, und das Teil, das du gesucht hast, springt dir oft sofort ins Auge, wenn du zurückkommst.

Jedes Puzzlebild auf GameLake ist eine breite Szene im Format 4:3.
Modus auf GameLakeTeileVerfügbare Hilfe
Leicht12Vorlage an, Ränder, Zeig's mir
Tagespuzzle30Vorlage (optional), Ränder, Zeig's mir
Mittel35Vorlage (optional), Ränder, Zeig's mir
Schwer63Ränder, Zeig's mir (keine Vorlage)

Für eine schnelle Zeit musst du zügig fertig werden, ohne Zeig's mir zu nutzen: Für drei Sterne braucht es beides. Steckst du doch fest, markiert Zeig's mir ein Teil und sagt dir, wohin es gehört und warum, in derselben Reihenfolge wie dieser Ratgeber: Ecken, dann Rand, dann Farben.

Häufige Fragen

Was ist ein Puzzle?

Ein Bild, das in viele ineinandergreifende Teile geschnitten ist, die du wieder zusammensetzt. Die Teile verbinden sich mit runden Nasen, die in passende Löcher der Nachbarteile greifen.

Wie legt man ein Puzzle am schnellsten?

Bau den Rahmen aus Eck- und Randteilen, sortier den Rest nach Farben, mach die auffälligen Stellen des Bildes fertig und füll einfarbige Flächen zuletzt, wobei du diese Teile nach Form sortierst.

Sollte man ein Puzzle immer mit dem Rand anfangen?

Bei den meisten rechteckigen Puzzles ja. Randteile sind leicht zu finden, sie können nur an den Rand, und der fertige Rahmen gibt den anderen Teilen etwas zum Anschließen.

Wie sortiert man Puzzleteile?

Zuerst nach Art (Ecken, Rand, Mittelteile), dann nach Farbe oder Muster. Bei einfarbigen Flächen nach Form: Zahl und Lage der Nasen und Löcher.

Wer hat das Puzzle erfunden?

Als Erfinder der ersten Puzzles gilt meist John Spilsbury, ein Londoner Kupferstecher und Kartenmacher, um 1760: Landkarten auf Holz geklebt und entlang der Grenzen zersägt, um Geografie zu lehren.

Kann ich kostenlos online puzzeln?

Ja. Die Puzzles auf GameLake sind kostenlos im Browser auf Handy, Tablet oder Computer, mit 12 bis 63 Teilen und jeden Tag einem neuen Tagespuzzle.

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